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Qualitätskriterien

Qualitätskriterien für gehörlose Menschen

Für die Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – (teilweise) barrierefrei für gehörlose Menschen“ gelten die im Folgenden dargestellten Qualitätskriterien:

Barrierefreiheit geprüft – teilweise barrierefreiKennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft - teilweise barrierefrei für gehörlose Menschen“

Station/Objekt/Exponat:

  • Informationen müssen in Gebärdensprache vermittelt werden.

Ausstellungsraum/weitläufiger Raum:

  • Informationen über die Exponate müssen in Gebärdensprache vermittelt werden.
  • Es gibt technische Möglichkeiten der Informationsvermittlung für gehörlose Menschen.

Schlafraum:

  • Es muss ein W-LAN, Fax oder eine andere technische Möglichkeit der kostenfreien Kommunikation mit dem Servicepersonal zur Verfügung stehen oder muss bereitgestellt werden können.

Rad-/Wanderwege:

  • Hindernisse/Gefahrenstellen: Falls Böschungen/Abgründe, die neben dem Weg steil abfallen, vorhanden sind, sind diese entsprechend gesichert.
  • Nutzungen: Der Weg (Wander-/Radweg) darf nicht für Radfahrer (Wanderweg) bzw. Wanderer (Radweg), Skater oder Reiter ausgewiesen sein. Der Wander-/Radweg führt nicht (keinen Meter) auf einer von Kfz befahrenen Straße. Forst- und landwirtschaftliche Wege, die von Kfz befahren werden dürfen, Fahrrad- und Spielstraßen usw. sowie 30 km/h-Zonen und andere verkehrsberuhigte Zonen und Straßen sind besonders zu beschreiben und erfüllen i. d. R. die Anforderungen. Falls eine Überquerung einer von Kfz befahrenen Straße notwendig ist, ist diese entsprechend gesichert (Ampel, Zebrastreifen, Insel in der Fahrbahnmitte, Geschwindigkeitsreduzierung usw.).

 

Barrierefreiheit geprüft – barrierefreiKennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft - barrierefrei für gehörlose Menschen“

Allgemeines:

  • Sofern es einen akustischen Alarm (z. B. Feueralarm) gibt, muss ein optisch deutliches Blink- oder Blitzsignal wahrnehmbar sein.

Bahn-/Bussteig/Schiffsanleger:

  • Es müssen schriftliche Haltestelleninformation vorhanden sein.

Aufzug/Lift:

  • Ein abgehender Notruf im Aufzug muss optisch bestätigt werden.

Station/Objekt/Exponat:

  • Informationen müssen in Gebärdensprache vermittelt werden.

Ausstellungsraum/weitläufiger Raum: 

  • Informationen über die Exponate müssen in Gebärdensprache vermittelt werden.
  • Es gibt technische Möglichkeiten der Informationsvermittlung für gehörlose Menschen.

Schlafraum:

  • Es muss ein Doppel- oder Mehrbettzimmer vorhanden sein.
  • Es muss mindestens eine frei verfügbare Steckdose in der Nähe des Bettes vorhanden sein.
  • Das Anklopfen an die Zimmertür muss durch ein Blinksignal angezeigt werden, welches in allen Räumen wahrgenommen werden kann.
  • Es muss ein W-LAN, Fax oder eine andere technische Möglichkeit der kostenfreien Kommunikation mit dem Servicepersonal zur Verfügung stehen oder muss bereitgestellt werden können. 

Speiseraum:

  • Tische müssen mit heller und blendfreier Beleuchtung vorhanden sein.
  • Es hängen oder stehen keine Lampen bei den Tischen, die das Gesichtsfeld bzw. den Blickkontakt stören.

Rad-/Wanderwege:

  • Hindernisse/Gefahrenstellen: Falls Böschungen/Abgründe, die neben dem Weg steil abfallen, vorhanden sind, sind diese entsprechend gesichert.
  • Nutzungen: Der Weg (Wander-/Radweg) darf nicht für Radfahrer (Wanderweg) bzw. Wanderer (Radweg), Skater oder Reiter ausgewiesen sein. Der Wander-/Radweg führt nicht (keinen Meter) auf einer von Kfz befahrenen Straße. Forst- und landwirtschaftliche Wege, die von Kfz befahren werden dürfen, Fahrrad- und Spielstraßen usw. sowie 30 km/h-Zonen und andere verkehrsberuhigte Zonen und Straßen sind besonders zu beschreiben und erfüllen i. d. R. die Anforderungen. Falls eine Überquerung einer von Kfz befahrenen Straße notwendig ist, ist diese entsprechend gesichert (Ampel, Zebrastreifen, Insel in der Fahrbahnmitte, Geschwindigkeitsreduzierung usw.).
  • Es muss ein WC am Weg oder in einer Einrichtung am Weg (Gastronomie, etc.) vorhanden sein, das die Kriterien der Kennzeichnung „barrierefrei für gehörlose Menschen“ erfüllt.